PC-BSD Test
Dank neuen Rechners durfte ich letztens meine Programme neuinstallieren und nutzte die Gelegenheit um PC-BSD auszuprobieren.
Die Installation lief problemlos und nach zwei Anläufen waren auch beide Monitore richtig eingestellt. Meine Probleme begannen dann aber am zweiten Tag als ich diverse eigene Programme aus den Ports installierte. Wichtigstes (und umstrittenstes) Merkmal von PC-BSD ist nämlich das PBI-Paketsystem, bei dem Programme mit allen Abhängigkeiten zusammen gebündelt werden (ist dann in der Installation/Benutzung so ähnlich einfach wie unter OSX). Hätte ich vorher in die Doku geschaut, dann hätte ich gesehen dass die PBI-Programme in den default-Pfaden liegen und für die Installation und Benutzung der Ports erst der Modus gewechselt werden muss. Hab ich aber nicht gelesen; und daher war nach zwei Tagen alles schon so vermischt, dass ich keine Ports mehr installieren konnte (weil falsche Pfade und Abhängigkeiten benutzt wurden). Einen Tag später hab ich mir dann halt das FreeBSD-7.2-Release genommen und neuinstalliert.
An sich gefällt mir PC-BSD (und auch das PBI) gut; ich würde es vielleicht für administrierte Büro-PCs einsetzen, bei denen klar ist welche Programme benötigt werden und dann nur PBIs installiert werden müssen. Auf meinem eigenen Rechner entwickle/teste/spiele ich aber zu viel mit zu vielen verschiedenen Programmen (zur Zeit habe ich fast 700 Ports installiert). — Dabei sind die PBIs und die extra-Verzeichnisse dann nicht nur überflüssig sondern sogar störend.