Archive for the 'Web' Category

State of PHP Security

Ein halbes Jahr nach dem Month of PHP Bugs ist Zend Conference und Ilia Alshanetsky spricht zum State of PHP Security. Beim ersten Lesen der Folien fand ich alles ganz nett und hab sie gespeichert, um vielleicht was optimistischen dazu zu schreiben.

Erst nachdem ich gerade ein zweites mal durchgeblättert habe fällt mir auf dass das ganze eine gewisse “Wohlfühl-Atmosphäre” verbreitet aber so gut wie keine konkreten Fortschritte enthält.

Gut ist natürlich dass überhaupt Probleme gesehen werden (im März hatte ich den Eindruck dass einige abstreiten oder ignorieren dass überhaupt konkrete wie Sicherheitsprobleme bestehen) und dass jetzt die Bug-Reporter mal anerkannt und künftig im ChangeLog genannt werden.

Darüberhinaus gibt es aber nur Fragezeichen und ein großes Kapitel “What else is needed”. — Darin finden sich dann wieder viele Punkte die gute Stimmung verbreiten aber nichts neues sagen: das Mantra die Leute sollten auf PHP5 updaten, es sollte mehr Tests geben, die Kommunikation mit allen sollte besser sein, es sollte Micro-Releases für Security-Fixes geben. Nur Schade dass nichts davon von alleine passiert…

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Telepolis

Schade dass auf Telepolis die Qualität der Artikel so stark variiert — sowohl inhaltlich als auch stilistisch.

Heute aufgefallen: Der Text über das Berliner Regierungsviertel. Die zusammengetragenen Fakten sind alle recht interessant und an der Länge allein störe ich mich auch nicht. Ich wünschte nur das wäre nicht auf Schülerzeitungsniveau zusammengeschustert.

Ich hätte das stattdessen lieber auf drei Artikel aufgeteilt gehabt: einen professionell geschriebenen Text über die Gebäude, Architektur und Sicherheitsmaßnahmen; eine Liste der bisherigen Sicherheitspannen; und zuletzt ein Pamphlet des Autors wie {schlimm, undemokratisch, lächerlich} er das alles findet.

Als interessierter Leser hätte ich dann nur den ersten Artikel lesen und mir das übrige Geschwurbel sparen können.

SPONtane Boykott-Teilnahme

Das Erfolgsrezept von Spiegel-Online liegt ja generell nicht in guter Recherche und hohem Anspruch sondern in der Geschwindigkeit und den Boulevard-Themen.

In den Tagen vor dem G8-Gipfel ist nun besonders aufgefallen wie stark einzelne Nachrichten auch manipuliert (oder gar fabriziert?) werden.

NoSp

Citronengras hat jetzt den Nerv getroffen und seinen SpOn-Boykott verkündet, dem ich mich jetzt anschließe.

Vim für den Rechnerpool

Eigentlich hätt’ ich da schon früher mal drauf kommen können…

Jedenfalls habe ich nun GVim Portable gefunden und freue mich, dass ich jetzt auch in (Windows-)Poolräumen an der Uni einen vernünftigen Editor benutzen kann.

Nachtrag eines weiteren Fundes: Cream ist ein Paket von Makros, die das Arbeiten mit gVim noch ein bisschen schöner machen. In der Standardeinstellung ist’s sogar so benutzerfreundlich, dass man immer im Insert-Modus arbeitet und nur per Tastenkombination in den Command-Modus kommt. (Erste Maßnahme ist es daher über die Preferences wieder das normale Verhalten einzustellen ;)

U+1E9E

Wie erschafft man eigentlich einen neuen Buchstaben im Alphabet?

Ganz einfach: Man stellt einen Antrag ans zuständige Gremium :-)

Und als Resultat eines solchen Antrags (PDF) gibt es jetzt eine Unicode-Codierung für ein großes Eszett.

Im Fontblog gibt es bereits eine Bauanleitung für die Glyphen (und natürlich eine lange Diskussion darüber); weitere Infos zum Zeichen (und Schriften, die es bereits enthalten) im TypoWiki.

Shutdown Day

Am Samstag war Shutdown Day. Durch eine kleine Mogelei konnte ich problemlos am Experiment teilnehmen und einen Tag lang keinen Computer benutzen — ich bin einfach weit mit dem Zug gefahren und habe anstatt eines Laptops lieber Zeitungen mitgenommen.

Dabei kam mir die Frage in den Sinn was denn überhaupt noch einen Computer ausmacht. Auch ohne die eigenen PCs haben wir tagtäglich mit so einigen Computern zu tun. So ganz auf Elektronik habe ich am Samstag auch nicht verzichtet, sondern benutzte:

  • meinen iPod,
  • einen Fahrkarteautomaten, und
  • ein Telephon (kein Handy, sondern eins bei dem das Telephonieren noch eindeutig die Hauptfunktion ist ;)

Und wieviele Mikroprozessoren insgesamt notwendig waren um den ICE quer durch Deutschland zu bewegen wage ich nichtmal abzuschätzen…