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 			<title>Published articles</title>
			<link></link>
			<description>Feed generated by Tiny Tiny RSS</description><item><guid>http://www.netzpolitik.org/?p=11936</guid><link>http://www.netzpolitik.org/2010/spendenaufruf-freifunk-statt-angst/</link><category>bgh</category><category>deutschland</category><category>digital rights</category><category>freie netze</category><category>freifunk</category><category>fundraising</category><pubDate>Sun, 07 Mar 2010 15:58:00 +0100</pubDate><title>Spendenaufruf “Freifunk statt Angst”</title><description><![CDATA[<em>[from <a href="http://www.netzpolitik.org">netzpolitik.org</a>:]</em>
<div><p>Der Bundesgerichtshof will am 18.3.2010 dar&#252;ber <del datetime="2010-03-07T16:58:45+00:00">entscheiden</del> <a href="http://www.bundesgerichtshof.de/cln_134/DE/Presse/Terminhinweise/terminhinweise_node.html">verhandeln</a>, wie sich die St&#246;rerhaftung bei einem WLAN darstellt. Das k&#246;nnte auch f&#252;r freifunk.net ein sehr wichtiger Termin werden. Dazu wurde jetzt der <a href="http://blog.freifunk.net/2010/freifunk-statt-angst-bgh-entscheidet-zur-st%C3%B6rerhaftung-bei-wlan-am-183">Spendenaufruf &#8220;Freifunk statt Angst&#8221; gestartet</a>, um eine Kriegskasse in Form eines Rechtshilfefonds aufzubauen.</p>
<blockquote><p>Spendenaufruf &#8220;Freifunk statt Angst&#8221;</p>
<p>Die Gemeinschaft der Freifunkerinnen und Freifunker braucht Eure/Ihre Unterst&#252;tzung! Windige Advokaten &#252;berziehen unser Land mit einer Welle von unberechtigten Abmahnungen. Sie diskreditieren die Freifunkidee und versuchen Freifunk in die Ecke von Internetkriminalit&#228;t zu stellen. Gemeinsam wollen wir alle Rechtsmittel aussch&#246;pfen und uns dagegen wehren. Aus diesem Grund gr&#252;nden engagierte Freifunkerinnen und Freifunker einen Rechtshilfefond. Aus diesem Fond sollen bedrohte Freifunker und Freifunkerinnen unterst&#252;tzt werden, damit sie sich gegen unberechtigte Abmahnungen wehren k&#246;nnen, ohne das finanzielle Risiko alleine tragen zu m&#252;ssen.</p>
<p>    * Wir bitten um Spenden mit dem Stichwort: &#8220;Freifunk statt Angst!&#8221; an den Verein:<br />
    * F&#246;rderverein Freie Netzwerke e.V.<br />
    * Konto 722 722 7006<br />
    * BLZ 100 900 00<br />
    * Berliner Volksbank<br />
    * Verwendungszweck: Freifunk statt Angst!</p>
<p>Damit wir die juristische Kl&#228;rung des Sachverhalts finanzieren und die finanziellen Risiken auf viele Schultern verteilen k&#246;nnen. </p></blockquote>
<p>Thomas Stadler hat zum nahenden BGH-Urteil gebloggt: <a href="http://www.internet-law.de/2010/03/haftung-fur-privates-w-lan.html">Haftung f&#252;r privates W-LAN. </a></p></div>]]></description></item>
<item><guid>http://janschejbal.wordpress.com/?p=943</guid><link>http://janschejbal.wordpress.com/2010/03/05/bundesverfassungsgericht-erlaubt-vorratsdatenspeicherung/</link><category>überwachungsstaat</category><category>bittorrent</category><category>bundesverfassungsgericht</category><category>datenschutz</category><category>demokratie</category><category>epic fail</category><category>erlaubt</category><category>fail</category><category>grundrechte</category><category>internet</category><category>newskommentare</category><category>niederlage</category><category>piraten</category><category>piratenpartei</category><category>politik</category><category>polizeistaat</category><category>statische tags</category><category>technik</category><category>urteil</category><category>vds</category><category>verfassungsbeschwerde</category><category>verfassungsgericht</category><category>vorratsdatenspeicherung</category><category>zensur</category><pubDate>Fri, 05 Mar 2010 15:18:00 +0100</pubDate><title>Bundesverfassungsgericht ERLAUBT Vorratsdatenspeicherung</title><description><![CDATA[<em>[from <a href="http://janschejbal.wordpress.com">Jan Schejbal</a>:]</em>
<div><p>Für Ungeduldige gibt es <a href="http://janschejbal.wordpress.com/2010/03/05/bundesverfassungsgericht-erlaubt-vorratsdatenspeicherung/#zusammenfassung">unten</a> eine Zusammenfassung, die erklärt, warum das Urteil des Bundesverfassungsgerichts absolut nicht gefeiert werden kann und eine <strong>epische Niederlage</strong> darstellt.<img src="http://vg03.met.vgwort.de/na/30e38e98f660458a895e998db2149d9e" /></p>
<p>Der 2.3.2010 sollte ein Festtag werden. Der Präsident des Bundesverfassungsgerichts, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hans-J%C3%BCrgen_Papier">Hans-Jürgen Papier</a>, hatte ein <a href="http://www.gulli.com/news/papier-k-ndigt-grundsatzurteil-zur-vds-an-2010-02-26">Grundsatzurteil angekündigt, welches in ganz Europa beachtung finden würde.</a> Damit habe ich (und nicht nur ich) eigentlich erwartet, dass das Prinzip der Vorratsdatenspeicherung, d.h. die massenhafte, ungezielte Speicherung von Daten möglichst vieler Menschen, für verfassungswidrig erklärt wird, klargestellt wird, dass die EU nicht über dem Grundgesetz steht und dass die Politiker sowas nicht nochmal versuchen sollen. Das hätte nicht nur die VDS an sich, sondern auch andere Datenkraken wie <a href="http://wiki.piratenpartei.de/ELENA-Verfahren">ELENA</a> betroffen.</p>
<p>Angesichts der früheren Rechtsprechung des BVerfG, z. B. zur <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Volksz%C3%A4hlungsurteil#Kernaussage">Volkszählung</a>, wäre das auch nicht unrealistisch gewesen.</p>
<p>Natürlich brach zunächst Jubel aus als im <a href="http://www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/rs20100302_1bvr025608.html#rr">Urteil</a> (<a href="http://www.youtube.com/watch?v=hk4F4rD7N5E">Video</a>) festgestellt wurde, dass die derzeitige VDS gegen das GG verstößt, und vor allem, als sie für nichtig erklärt wurde. (Oft erklärt das BVerfG, dass ein Gesetz verfassungswidrig ist, erklärt es aber nicht für nichtig. Dann würde es weiter gelten, bis die Politik es korrigiert, und das dauert. Wenn es nichtig ist, ist es direkt weg.) Dann kam noch der Hinweis, dass die Daten sofort zu löschen sind. Jubel und &#8220;STRIKE!&#8221;-Rufe folgten. So sieht eigentlich ein Sieg auf der ganzen Linie aus.</p>
<p>Dann kam die Begründung. Und die hatte es in sich. Der Jubel verstummte schnell, als der Schlüsselsatz &#8220;Zwar ist eine solche Vorratsdatenspeicherung mit dem Grundgesetz <strong>nicht schlechthin unvereinbar</strong>&#8221; fiel. Wenn man noch gedacht hatte, man könnte sich im Jubel verhört haben, gab es nach der Aussage, dass eine Vorratsdatenspeicherung auch Grundgesetzkonform zu machen war, keinen Zweifel mehr. <strong>Damit hat das BVerfG die Vorratsdatenspeicherung erlaubt.</strong> Das schön aussehende Urteil war also in Wirklichkeit eine <strong>epische Niederlage</strong>.</p>
<p>Danach folgte nur, wie von vielen befürchtet, ein HowTo für die Regierung, wie sie die Vorratsdatenspeicherung doch einführen kann. Die Auflagen sind nur das, was eigentlich selbstverständlich ist &#8211; es muss ein hohes Sicherheitsniveau gewahrt bleiben, aber die Daten werden gespeichert.</p>
<p>Es folgt noch ein kleiner Lichtblick: Die Daten dürfen wenigstens nur noch für auch im Einzelfall schwere Straftaten benutzt werden. Vielleicht könnte so sogar der beliebten Taktik ein Riegel vorgeschoben werden, einfach erstmal wegen &#8220;Verdacht auf Bildung einer Terroristischen Vereinigung&#8221; zu ermitteln, um alle Instrumente nutzen zu können. (Video: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=93Q-QKPn9BA">Teil 2</a>) Die Einschränkungen beziehen sich aber natürlich nur auf den Zugriff, nicht auf die Speicherung, die das eigentliche Problem ist.</p>
<p>Ein weiterer Hammer folgt auf den Fuß: Der vielversprechende Satzanfang &#8220;Im Hinblick auf die Gefahren und die Erfüllung nachrichtendienstlicher Aufgaben&#8221; &#8211; auf den man eigentlich etwas wie &#8220;ist die Verwendung der Vorratsdaten nicht zulässig&#8221; erwartet hätte, wird stattdessen so fortgesetzt: &#8220;ist die Verwendung der Vorratsdaten gleichsam wirksam zu begrenzen.&#8221; Also wieder kein Verbot, sondern eine <strong>ausdrückliche Erlaubnis, die Vorratsdaten auch für Nachrichtendienste und Gefahrenabwehr zu nutzen</strong>. Immerhin nur für besonders schwere und konkrete Gefahren &#8211; wie bei den ebenfalls erlaubten Onlinedurchsuchungen!</p>
<p>Für anonyme Beratungsdienste wird ein <strong>Übermittlungsverbot</strong> gefordert. Das dürfte sich also auch erst auf die Übermittlung, nicht auf die Speicherung, beziehen. <strong>Gespeichert werden darf also wohl auch ein Anruf bei einer anonymen Beratungsstelle</strong>.</p>
<p>Die <strong>Benachrichtigung des Betroffenen</strong>, die in der Regel zu erfolgen hat, <strong>darf</strong> mit richterlicher Genehmigung <strong>unterbleiben</strong> &#8211; wie auch beim Abhören. Dort wird die Ausnahme meist pauschal immer wieder verlängert, der Richtervorbehalt ist ein zahnloser Tiger. Nicht einmal eine wirksame Benachrichtigungspflicht existiert also, womit auch der geforderte Rechtsschutz für die Tonne ist, der eh nur nachträglich erfolgen würde.</p>
<p>Dann folgt der finale Schlag, der das Urteil zu einer <strong>absolut niederschmetternden Niederlage für jeden Datenschützer</strong> macht: &#8220;Für die nur mittelbare Nutzung von Vorratsdaten zur Erteilung von Auskünften über den Inhaber von IP-Adressen gelten weniger strenge Anforderungen.&#8221; <strong>Ohne Einschränkung auf schwere Straftatbestände, auch für Nachrichtendienste und Gefahrenabwehr, wird einer der schwerwiegendsten Punkte der Vorratsdatenspeicherung für den Internetbereich, für zulässig erklärt</strong>. Sogar für Ordnungswidrigkeiten kann der Gesetzgeber solche Auskünfte erlauben. Soweit ich weiß, ist das deutlich schlimmer, als der Status quo. <strong>Nicht einmal ein Richtervorbehalt wird gefordert</strong>, wie in der <a href="http://www.bundesverfassungsgericht.de/pressemitteilungen/bvg10-011.html">Pressemitteilung</a> nochmal klargestellt. (Abschnitt &#8220;Anforderungen an die mittelbare Nutzung der Daten zur Identifizierung von IP-Adressen&#8221;)</p>
<h3>Zusammenfassung</h3>
<p>Damit hat das Bundesverfassungericht festgestellt</p>
<ul>
<li>Die <strong>Vorratsdatenspeicherung ist erlaubt</strong></li>
<li>Lediglich die Abfrage der Daten wird eingeschränkt
<ul>
<li>nur für schwere Straftaten</li>
<li>Richtervorbehalt</li>
<li>Keine Auskunft (aber wohl Speicherung!) bei anonymen Beratungsdiensten</li>
<li><strong>leicht umgehbare Benachrichtigungspflicht</strong></li>
</ul>
</li>
<li>Zugriff <strong>auch für Gefahrenabwehr und Nachrichtendienste</strong></li>
<li><strong>IP-Adressen dürfen Nutzern ohne wirkliche Einschränkung zugeordnet werden</strong>
<ul>
<li><strong>ohne Richtervorbehalt!</strong></li>
<li><strong>sogar für Ordnungswidrigkeiten</strong></li>
<li><strong>auch für Nachrichtendienste und Gefahrenabwehr</strong></li>
</ul>
</li>
<p>Dafür wurde die <strong>derzeitige Version der Vorratsdatenspeicherung für verfassungswidrig und nichtig erklärt</strong>. Aufgrund der obigen Punkte ist das Urteil dennoch eine <strong>völlige Niederlage</strong>.</p>
<p>Natürlich hätte es noch schlimmer werden können &#8211; zum Beispiel hätte es passieren können, dass die derzeitige Vorratsdatenspeicherung nicht für nichtig erklärt wird und somit weiter gilt. Und siehe da: In <a href="http://www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/rs20100302_1bvr025608.html#abs308">Absatz 309 der Begründung</a> erfährt man, dass diese Entscheidung mit 4:4 Stimmen äußerst knapp gefallen ist. Ich versuche in einem weiteren Artikel eine Analsyse dazu und zu den unter dem Urteil aufgeführten abweichenden Meinungen einzelner Richter zu schreiben.</ul>
<br />Eingetragen unter:<a href="http://janschejbal.wordpress.com/category/statische-tags/uberwachungsstaat/">Überwachungsstaat</a>, <a href="http://janschejbal.wordpress.com/category/statische-tags/bittorrent/">Bittorrent</a>, <a href="http://janschejbal.wordpress.com/category/statische-tags/datenschutz/">Datenschutz</a>, <a href="http://janschejbal.wordpress.com/category/statische-tags/demokratie/">Demokratie</a>, <a href="http://janschejbal.wordpress.com/category/statische-tags/grundrechte/">Grundrechte</a>, <a href="http://janschejbal.wordpress.com/category/statische-tags/internet/">Internet</a>, <a href="http://janschejbal.wordpress.com/category/newskommentare/">Newskommentare</a>, <a href="http://janschejbal.wordpress.com/category/statische-tags/piraten/">Piraten</a>, <a href="http://janschejbal.wordpress.com/category/statische-tags/politik/">Politik</a>, <a href="http://janschejbal.wordpress.com/category/statische-tags/polizeistaat/">Polizeistaat</a>, <a href="http://janschejbal.wordpress.com/category/statische-tags/">Statische Tags</a>, <a href="http://janschejbal.wordpress.com/category/statische-tags/technik/">Technik</a>, <a href="http://janschejbal.wordpress.com/category/statische-tags/zensur/">Zensur</a> Tagged: <a href="http://janschejbal.wordpress.com/tag/bundesverfassungsgericht/">bundesverfassungsgericht</a>, <a href="http://janschejbal.wordpress.com/tag/epic-fail/">epic fail</a>, <a href="http://janschejbal.wordpress.com/tag/erlaubt/">erlaubt</a>, <a href="http://janschejbal.wordpress.com/tag/fail/">fail</a>, <a href="http://janschejbal.wordpress.com/tag/niederlage/">niederlage</a>, <a href="http://janschejbal.wordpress.com/tag/piratenpartei/">piratenpartei</a>, <a href="http://janschejbal.wordpress.com/tag/urteil/">urteil</a>, <a href="http://janschejbal.wordpress.com/tag/vds/">vds</a>, <a href="http://janschejbal.wordpress.com/tag/verfassungsbeschwerde/">verfassungsbeschwerde</a>, <a href="http://janschejbal.wordpress.com/tag/verfassungsgericht/">verfassungsgericht</a>, <a href="http://janschejbal.wordpress.com/tag/vorratsdatenspeicherung/">vorratsdatenspeicherung</a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/janschejbal.wordpress.com/943/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/janschejbal.wordpress.com/943/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/janschejbal.wordpress.com/943/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/janschejbal.wordpress.com/943/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/janschejbal.wordpress.com/943/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/janschejbal.wordpress.com/943/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/janschejbal.wordpress.com/943/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/janschejbal.wordpress.com/943/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/janschejbal.wordpress.com/943/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/janschejbal.wordpress.com/943/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=janschejbal.wordpress.com&amp;blog=220404&amp;post=943&amp;subd=janschejbal&amp;ref=&amp;feed=1" /></div>]]></description></item>
<item><guid>http://www.pms.ifi.lmu.de/erlebt/?p=3078</guid><link>http://www.pms.ifi.lmu.de/erlebt/?p=3078</link><category>allgemein</category><category>verwaltung</category><pubDate>Thu, 25 Feb 2010 02:49:00 +0100</pubDate><title>terminplaner.dfn.de</title><description><![CDATA[<em>[from <a href="http://www.pms.ifi.lmu.de/erlebt">Erlebt</a>:]</em>
<div><p>Ziemlich häufig muss man sich über einen -termin einigen. Dafür wird häufig <a title="Doodle" href="http://www.doodle.com" target="_blank">Doodle</a> verwendet. Dazu schrieb mir neulich ein Kollege:</p>
<blockquote><p>&#8220;<em>Ich möchte darauf hinzuweisen, dass es zu Doodle eine Alternative<br />
gibt, die (a) Termindaten nicht in &#8220;fremde&#8221; Hände gibt und (b) für jede Terminplanung ein Löschdatum der Daten verlangt: <a title="terminplaner.dfn.de" href="https://terminplaner.dfn.de/" target="_blank">https://terminplaner.dfn.de/</a></em></p>
<p><em>Da wir als Universität im DFN Verein Mitglied sind, ist das oben angeführte Problem (a) in vertrauenswürdigen Händen. Das Problem (b) ist durch die Software gelöst.</em>&#8220;</p></blockquote>
<p><a title="François Bry" href="http://pms.ifi.lmu.de/mitarbeiter/bry" target="_blank">FB</a></p></div>]]></description></item>
<item><guid>http://www.spreeblick.com/?p=28192</guid><link>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F02%2F18%2Fcornershop-featuring-soko%2F&amp;amp;seed_title=Cornershop+featuring+Soko</link><category>musik</category><category>pop</category><pubDate>Thu, 18 Feb 2010 16:18:00 +0100</pubDate><title>Cornershop featuring Soko</title><description><![CDATA[<em>[from <a href="http://www.spreeblick.com">Spreeblick</a>:]</em>
<div><p></p><p><a href="http://cornershop.com/">Cornershop</a>, allerspätestens seit <em>Brimful Of Asha</em> und immer noch Lieblinge, haben sich mit <a href="http://www.spreeblick.com/2007/06/25/eillkielhr/">Soko</a> zusammengetan und ein hübsches Stück Pop fabriziert.</p></div>]]></description></item>
<item><guid>http://www.nerdcore.de/wp/?p=30661</guid><link>http://feedproxy.google.com/~r/NerdcoreRSS2/~3/OHOLnzc_Rv4/</link><category>date</category><category>palindrome</category><category>und so.</category><pubDate>Mon, 01 Feb 2010 12:49:00 +0100</pubDate><title>Happy Palindrome-Day!</title><description><![CDATA[<em>[from <a href="http://www.nerdcore.de/wp">Nerdcore</a>:]</em>
<div><p>Heute ist der 01. 02. 2010, also 01022010. Kann man vorwärts und rückwärts lesen, ein Palindrom eben. (Gibt&#8217;s übrigens nochmal am 01.11.10). Happy Palindrome-Day!</p>
<p><strong>[update]</strong> Ich für meinen Teil entschuldige mich in aller Form bei allen Leuten, die an <a href="http://www.urbandictionary.com/define.php?term=aibohphobia">Aibohphobia</a> leiden: „The irrational fear of palindromes (words that read the same forwards and backwards).“ (Nein, die Aibohphobia ist nicht real. Aber lustig!)</p>
<blockquote><p>Dude 1: Hey, what&#8217;s your name?<br />
Dude 2: Bob.<br />
Dude 1: AAAAAAAAAAH! *Runs and hides behind sofa*<br />
Bob: Wow.<br />
Dude 1: AAAAAAAAAAH! *Runs away and falls down stairs*</p></blockquote>
<p><small>(via <a href="http://www.reddit.com/r/reddit.com/comments/awlt5/today_is_01022010/">Reddit</a>, danke <a href="http://sebadorn.de/">Seba</a>!)</small></p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/NerdcoreRSS2/~4/OHOLnzc_Rv4" height="1" width="1" /></div>]]></description></item>
<item><guid>http://www.darcomic.org/2009/12/29/theend/</guid><link>http://www.darcomic.org/2009/12/29/theend/</link><category>comic</category><pubDate>Tue, 29 Dec 2009 09:00:00 +0100</pubDate><title>The End</title><description><![CDATA[<em>[from <a href="http://www.darcomic.org">DAR: A Super Girly Top Secret Comic Diary</a>:]</em>
<div><p><a href="http://www.darcomic.org/2009/12/29/theend/"><img src="http://www.darcomic.org/comics/2009-12-29theend.jpg" border="0" alt="Comic" /></a></p><p>Well, here we are, the final strip! </p>
<p>I&#8217;ve written a big long letter about my decision to end DAR and what you can expect to see from me next <a href="http://www.darcomic.org/2009/12/15/the-end-of-dar" />over here</a>:<br />
<center><a href="http://www.darcomic.org/2009/12/15/the-end-of-dar" /><img src="http://www.darcomic.org/images/end.jpg" /></a></center></p>
<p><i>DAR! Volume Two</i> should hopefully be released in early 2010.</p>
<p>If you would like to be notified when I launch my next projects, please sign up for my mailing list (extremely infrequently updated):<center><br />

add email address:<br />

</center></p>
<p><a href="http://erikamoen.myshopify.com"><img src="http://cdn.shopify.com/s/files/1/0034/2302/products/erika4pack_medium.jpg" align="left" border="0" /></a> My various books are available through <a href="http://erikamoen.myshopify.com">my store</a>.</p>
<p>Thank you again for reading, I&#8217;m gunna go pass the fuck out now.<br />
<br clear="all"></p></div>]]></description></item>
<item><guid>http://nerds.computernotizen.de/?p=2159</guid><link>http://nerds.computernotizen.de/2009/11/29/nicht-wiederholbar/</link><category>zeitgeist</category><pubDate>Sun, 29 Nov 2009 16:18:00 +0100</pubDate><title>Nicht wiederholbar</title><description><![CDATA[<em>[from <a href="http://nerds.computernotizen.de">Real Life</a>:]</em>
<div><p>Man stelle sich vor &#8211; jemand erfände heute das Radio: Rund um die Uhr Musik ohne Kopierschutz, von jedem abspeicherbar. Auf wie viele Milliarden Dollar Schadensersatz würde er wohl verklagt?</p>
<p>Man stelle sich vor, Telefonzellen mit WLAN werden verbreitet: 20 Cent einwerfen und schnell online gehen. Mit wie vielen Ausweisen und elektronischen Signaturen müsste man sich ausweisen, damit der Betreiber nicht zum Terrorhelfer deklariert wird?</p></div>]]></description></item>
<item><guid>http://www.grunix.de/archives/2009-09-15/548/guid/</guid><link>http://www.grunix.de/archives/2009-09-15/548/DesktopBSD-So-long,-and-thanks-for-all-the-fish/</link><category>freebsd</category><pubDate>Tue, 15 Sep 2009 10:30:00 +0200</pubDate><title>DesktopBSD: So long, and thanks for all the fish</title><description><![CDATA[<em>[from <a href="http://www.grunix.de/">grUNIX</a>:]</em>
<div><a href="http://www.desktopbsd.net/" target="_blank"><!-- s9ymdb:76 --><img width="108" height="110" style="float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;" src="http://www.grunix.de/uploads/DesktopBSD.serendipityThumb.png" alt="" /></a><br />
Es war in letzter Zeit ziemlich ruhig geworden um <a href="http://www.desktopbsd.net/">DesktopBSD</a>, doch nun ist doch eine neue Version von DesktopBSD erschienen, DesktopBSD 1.7. <br />
<br />
Dies wird allerdings auch die letzte Version von DesktopBSD von Peter Hofer, dem Entwickler, sein. <br />
<br />
Zu den <a href="http://www.desktopbsd.net/index.php?id=94">Änderungen </a>gehören dabei: <br />
<br />
<blockquote>FreeBSD 7.2 as stable and secure base system<br />
KDE 3.5.10 as mature and easy-to-use desktop environment<br />
OpenOffice.org 3.1.1 as feature-rich office suite<br />
Pre-installed Java SE 6 environment<br />
X.Org release 7.4 with extensive graphics hardware support<br />
Large number of enhancements and fixes<br />
</blockquote><br />
<br />
Den Download gibt es <a href="http://www.desktopbsd.net/index.php?id=89">hier</a>. <br />
<br />
Neben <a href="http://www.pcbsd.org/">PCBSD </a>ist DesktopBSD die wohl bekannteste und älteste Version von FreeBSD welche die Nutzung von FreeBSD für den Desktop vereinfacht. Im Gegensatz zu PCBSD wird DesktopBSD allerdings mehr oder weniger von einer Person, Peter Hofer, entwickelt. Da ein solches Projekt, um auch immer auf dem aktuellen Stand zu bleiben, viel Zeit benötigt, hat Peter nun einen Schlussstrich gezogen:<br />
<br />
<blockquote>This is the last and final release of the DesktopBSD project. I find myself having less and less time to spare lately and no longer desire to keep developing and maintaining this project. However, because DesktopBSD is based entirely on FreeBSD, further support for the operating system and availability of up-to-date software for DesktopBSD 1.7 is ensured.</blockquote><br />
<br />
Ob sich hier eventuell andere Entwickler finden, welche das Projekt weiterführen, ist nicht bekannt. Nutzer von DesktopBSD werden, da DesktopBSD auf FreeBSD aufsetzt, durch FreeBSD mit Updates versorgt, allerdings ist die Entwicklung, Stand heute, von DesktopBSD abgeschlossen und wird nicht weiter verfolgt. <br />
<br />
Danke an Peter Hofer, welcher, durch die Entwicklung von DesktopBSD, FreeBSD für den Desktop besser nutzbar machte, was gerade Anfänger sehr zu schätzen wussten. <br />
<br />
<br /></div>]]></description></item>
<item><guid>urn:uuid:ec9b05a6-41c3-11de-a2f5-c0ae081bf854</guid><link>http://plasmasturm.org/log/542/</link><pubDate>Sat, 16 May 2009 04:47:00 +0200</pubDate><title>Scope of the difficulty: an idle moment’s association</title><description><![CDATA[<em>[from <a href="http://plasmasturm.org/">plasmasturm.org</a>:]</em>
<div><ol>
        <li><p><q>There are only two hard things in Computer Science: cache invalidation and naming things.</q><br>—<cite>Phil Karlton</cite></p></li>
        <li><p><q>Almost all programming can be viewed as an exercise in caching.</q><br>—<cite>Terje Mathisen</cite></p></li>
    </ol></div>]]></description></item>
<item><guid>http://www.personal.psu.edu/dvm105/blogs/ipv6/2009/04/two-more-down-1.html</guid><link>http://www.personal.psu.edu/dvm105/blogs/ipv6/2009/04/two-more-down-1.html</link><category>ipv4 exhaustion</category><category>ipv6</category><pubDate>Wed, 29 Apr 2009 19:12:00 +0200</pubDate><title>Two more down</title><description><![CDATA[<em>[from <a href="http://www.personal.psu.edu/dvm105/blogs/ipv6/">Living with IPv6</a>:]</em>
<div><p>Yesterday, the IANA <a href="http://www.iana.org/assignments/ipv4-address-space/">allocated two /8s</a> to the <a href="http://www.apnic.net/">Asia-Pacific region</a>. The global IPv4 pool is down to 11.7% free:</p>

<div align="center"><a href="http://www.personal.psu.edu/dvm105/ipv4_address_space_consumption_april_2009.png"><img border="0" src="http://www.personal.psu.edu/dvm105/ipv4_address_space_consumption_april_2009_small.png" /></a></div>
<br/>
<p>Except that it's actually a little less than 11.7%. Last month, the <a href="https://www.arin.net/policy/proposals/2007_23.html">"n=1" proposal</a> was <a href="http://www.icann.org/en/general/allocation-remaining-ipv4-space.htm">adopted by ICANN</a>. This policy sets aside one /8 for each <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Regional_Internet_Registry">Regional Internet Registries</a> (RIRs):</p>

<div align="center"><img src="http://www.personal.psu.edu/dvm105/rirs.gif" /></div>
<br/>
<p>There are five RIRs. If you exclude the five reserved /8s, the IPv4 pool has only 25 /8s free, or 9.7%. That's a pretty sobering reality.</p></div>]]></description></item>
<item><guid>http://www.dwheeler.com/blog/2009/02/11#open-proofs</guid><link>http://www.dwheeler.com/blog/2009/02/11#open-proofs</link><pubDate>Wed, 11 Feb 2009 19:17:00 +0100</pubDate><title>Open Proofs: New site and why we need them</title><description><![CDATA[<em>[from <a href="http://www.dwheeler.com/blog">David A. Wheeler's Blog</a>:]</em>
<div><p>
There's a new website in town:
<a href="http://www.openproofs.org">http://www.openproofs.org</a>.
This site exists to define the term "open proofs" and
encourage their development.
What <i>are</i> open proofs, you ask?
Well, let's back up a little...
</p>
<p>
The world needs secure, accurate, and reliable software -
but most software isn't.
Testing can find some problems, but testing by itself is inadequate.
In fact, it's completely impractical to fully test real programs.
For example,
completely testing a trivial program that only add three 64-bit numbers,
using a trillion superfast computers, would take about
49,700,000,000,000,000,000,000,000,000 years!
Real programs, of course, are far more complex.
</p>
<p>
There is actually an old, well-known approach that <i>can</i> give much
more confidence that some software will do what it's supposed to do.
These are often called "formal methods",
which apply mathematical proof techniques to software.
These approaches can produce <i>verified</i> software, where you can prove
(given certain assumptions) that the software will (or won't) do something.
There's been progress made over the last several decades,
but they're not widely used, even where it might make sense to use them.
If there's a need, and a technology, why hasn't it matured faster and
become more common?
</p>
<p>
There are many reasons, but I believe that one key problem is that
there are relatively few fully-public examples of verified software.
Instead,
verified software is often highly classified, sensitive, and/or proprietary.
Many of the other reasons are actually perpetuated by this.
Existing formal methods tools need more maturing, true, but it's
rediculously hard for tool developers to mature the tools
when few people can show or share meaningful examples.
Similarly, software developers who have never used them
do not believe such approaches can be used in "real software development"
(since there are few examples) and/or can't figure out how to apply them.
In addition, they don't have existing verified software that they
can build on or modify to fit their needs.
Teachers have difficulty explaining them, and students have
difficulty learning from them.
All of this ends up being self-perpetuating.
</p>
<p>
I believe one way to help the logjam is to encourage
the development of "open proofs".
An "open proof" is software or a system where all of the
following are free-libre / open source software (FLOSS):
<ul>
<li>the entire implementation</li>
<li>automatically-verifiable proof(s) of at least one key property, and</li>
<li>required tools (for use and modification)</li>
</ul>
Something is FLOSS if it gives anyone the freedom to use, study, modify,
and redistribute modified and unmodified versions of it, meeting the
Free software definition and the open source definition.
</p>
<p>
Open proofs do not solve every possible problem, of course.
I don't expect formal methods techologies to become instantly trivial to
use just because a few open proofs show up.
And formal methods are always subject to limitations, e.g.:
(1) the formal specification might be wrong or incomplete for its purpose;
(2) the tools might be incorrect; (3) one or more assumptions might
be wrong. But they would still be a big improvement from where we are
today. Many formal method approaches have historically not scaled up to
larger programs, but open proofs may help counter that by enabling tool
developers to work with others.
In any case, I believe it's worth trying.
</p>
<p>
So please take a look at:
<a href="http://www.openproofs.org">http://www.openproofs.org</a>.
For example, for open proofs to be easily created and maintained, we need
for FLOSS formal methods tools to be packaged up for common systems
so they can be easily installed and used;
<a href="https://www.openproofs.org/wiki/Packaging_status">the web site
has a page on the packaging status of various FLOSS tools</a>.
Please feel welcome to join us.
</p></div>]]></description></item>
<item><guid>http://abgedichtet.org/?p=222</guid><link>http://abgedichtet.org/?p=222</link><category>literatur</category><category>sprache</category><pubDate>Wed, 15 Oct 2008 14:40:00 +0200</pubDate><title>Oder ich schreib es untereinander…</title><description><![CDATA[<em>[from <a href="http://abgedichtet.org">abgedichtet.org</a>:]</em>
<div><p><a href="http://labnotes.de">Xipulli</a> hat mich gerade auf einen Dialog eines Buchmesse-Korrespondenten des Spiegels im SpOn hingewiesen. Mal abgesehen davon, dass es sich das <a href="http://abgedichtet.org?p=218">&#8220;Kafkas-Porno-Skandal-Blatt&#8221;, der Spiegel</a>, eigentlich nicht mehr leisten kann, über die intellektuelle Abgedroschenheit von Autoren, Verlagen und Buchmesse und Mittelmäßigkeit des marktwirtschaftlich bestimmten Schrifttums abzulästern, findet sich in diesem Dialog ein Absatz, den ich wegen seiner Herrlichkeit hier einfach mal anführen muß:</p>
<blockquote><p><b>HH:</b> Der Hammer ist immer schon eine schlechte Metapher gewesen, außer im Heavy Metal, Sven! Weißt du schon, was du in deinem Blog schreiben willst?</p>
<p><b>Sven:</b> Irgendwas Erbauendes. Was die Leute aufrichtet in schwerer Zeit. Was man da so erlebt auf der Buchmesse und so. In kurzen, knappen Sätzen. Die trotzdem schön sind.</p>
<p>Oder ich schreib<br />
Es untereinander<br />
Dann<br />
Ist es ein<br />
Gedicht.</p></blockquote>
<p><center><small><i><u>Quelle</u>: http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,584072,00.html</i></small></center></p>
<p>Es scheint inzwischen also auch anderen als mir irgendwie schon aufgegangen zu sein, dass das derzeitige Verständnis des Wortes &#8220;Gedicht&#8221; irgendwie hirnrissig sinnentleert ist und eigentlich nur noch an formal graphischen Aspekte eines Textes festzumachen ist. Danach wäre das Gedicht die einzige Textform, die sich auf Grund ihres schriftlichen Layouts auf dem papier definiert und nicht etwa wie andere Texte anhand ihrer sonstigen Sprachformalen, semantisch-perspektivischen oder funktionalen Aspekte.</p>
<p>Ich habe darüber ja immer den Kopf geschüttelt, weil es nicht mit meiner Idealvorstellung zusammenpassen will, das ein guter Dichter heutzutage wohl eher Grafikdesigner als Sprachakrobat sein muß und mich mit mir selbst darauf geeinigt, dass ich das, was ich so geschrieben habe, in einem gedruckten Buch wohl eher nicht mehr Gedicht nennen würde, weil dieses Wort beim Leser einfach völlig falsche Assoziationen von dem auslöst, was ihn erwartet.</p>
<p>Aber ja, gut, ich muß das jetzt nicht weiter breittreten. Hatte ich ja vor zwei Jahren schon im Artikel <a href="http://abgedichtet.org?p=6">Das Auge erkennt den Vers</a> und besonders produktiv ist es ja nun auch wieder nicht, sich daran festzubeißen. Also akzeptiere ich für mich und meine Sprachakrobatik einfach, dass der graphische Aspekt, der ja durchaus Bestandteil unserer Sprachkultur ist, einfach eine weitere Dimension für meinen Kreativpool ist. Damit - nicht mit der Reduktion darauf - kann ich leben.</p></div>]]></description></item>
<item><guid>http://abgedichtet.org/?p=221</guid><link>http://abgedichtet.org/?p=221</link><category>netzkultur</category><pubDate>Sun, 21 Sep 2008 03:33:00 +0200</pubDate><title>Wo man in Massenricht gut essen geht…</title><description><![CDATA[<em>[from <a href="http://abgedichtet.org">abgedichtet.org</a>:]</em>
<div><p>Also es gab ja schon durchaus unschöne und widerliche Streitereien zwischen Wikipedianern, die man gar nicht lesen mochte. Aber dann von Zeit zu Zeit trifft man auf solch erfrischende wie die Diskussion über die Relevanz der Erwähnung von Wirtshäusern in Massenricht [<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer_Diskussion:Septembermorgen#Massenricht">1</a>].</p>
<p>Massenricht (wer kennt es nicht!) ist, so belehrt uns die Wikipedia, ein Ortsteil der Stadt Hirschau im Landkreis Amberg-Sulzbach in der Oberpfalz in Bayern. Ein Rivisor hatte den Absatz über die Gastronomie des bayrischen Erdenfleckchens als irrelevant herausgestrichen und begründet, man würde solche Informationen schließlich auch nicht im Brockhaus finden. Darauf antwortet der Fürsprecher der Massenrichter Wirtshäuser:</p>
<blockquote><p>Hm, so würd ich das nicht beurteilen. Ein Artikel über Massenricht würde im Brockhaus ohnehin nicht zum Stehen kommen. Gleichzeitig ist für eine Stadt wie München (die im Brockhaus gelistet ist) die Gründung eines Waldvereins kein herausragendes geschichtliches Ereignis. Für Massenricht wars das. Ebenso sind die Wirtshäuser für Massenricht eine durchaus sehr relevante Angelegenheit, weil sie wesentlich weitreichendere Bedeutung haben als Massenricht selbst. Alleinstellungsmerkmale für die Wirtshäuser in Massenricht waren sehr wohl genannt. z.B. habe ich beim Gasthaus Schiffl die Karpfen genannt, beim Rosenhof den Brand und den Tanzsaal und bei der Berghütte die Anziehungskraft für Wanderer. Die Kanzlei habe ich der Vollständigkeit halber erwähnt. Ich bin der Meinung, der revert sollte rückgängig gemacht werden.</p></blockquote>
<p>Ist es nicht unglaublich liebenswürdig und zum Umfallen komisch, welch innige Verbundenheit mit dem Ortsteil Massenricht in dieser sauberen Argumentation zum Ausdruck kommt!? Ich fühlte mich an die kleinen Hobbits in &#8220;Der Herr der Ringe&#8221; erinnert, habe Tränen gelacht und bin äußerst froh, dass die beiden Streithähne offenbar einen Konsens gefunden haben. Denn der Absatz über die Wirtshäuser steht nun berechtigterweise im Artikel. Sollte es mich jemals nach Massenricht verschlagen, dann weiß ich dank des heldenhaften Rettungseinsatzes dieses Liebhabers immerhin, wo ich essen gehen kann!</p></div>]]></description></item>
<item><guid>http://www.kopozky.net/shock</guid><link>http://www.kopozky.net/shock</link><category>all</category><pubDate>Thu, 18 Sep 2008 11:12:00 +0200</pubDate><title>Shock</title><description><![CDATA[<em>[from <a href="http://www.kopozky.net">kopozky.net</a>:]</em>
<div></div>]]></description></item>
<item><guid>http://frank.geekheim.de/?p=404</guid><link>http://frank.geekheim.de/?p=404</link><category>general</category><pubDate>Mon, 02 Jun 2008 17:49:00 +0200</pubDate><title>Was jetzt zu tun ist.</title><description><![CDATA[<em>[from <a href="http://frank.geekheim.de">Knowledge Brings Fear</a>:]</em>
<div><p>Nachdem der Telekom-Skandal fröhlich weiter eskaliert, sich die TK-Branche und die Ministerien in &#8220;bitte keine schärferen Gesetze&#8221;-Gestammel ergehen und die ganzen tollen &#8220;Entscheider&#8221; dieses Landes eine eher erbärmliche Figur machen, hat der CCC mal eine Liste von Forderungen aufgestellt, was jetzt zu tun ist. Eigentlich alles ganz einfach:  <a href="http://www.ccc.de/updates/2008/datenschutz-manifest"> Lest hier. </a></p></div>]]></description></item>
<item><guid>http://frank.geekheim.de/?p=402</guid><link>http://frank.geekheim.de/?p=402</link><category>general</category><pubDate>Mon, 28 Apr 2008 18:02:00 +0200</pubDate><title>Offener Brief vom Internet an die Bundeskanzlerin</title><description><![CDATA[<em>[from <a href="http://frank.geekheim.de">Knowledge Brings Fear</a>:]</em>
<div><p>Pavel reichte mir gerade einen Offenen Brief vom Internet an unsere Bundeskanzlerin weiter, den ich Euch nicht vorenthalten möchte. Als Antwort auf das <a href="http://www.heise.de/bilder/106992/0/1"> Gewinsele der Protagonisten eines untergehenden Geschäftsmodells. </a> </p>
<p>&#8212;&#8211;</p>
<p>Ein offener Brief vom Internet zum Tag des Geistigen Eigentums </p>
<p>Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,<br />
gestern war der Tag des des geistigen Eigentums, und sie haben einen Brief von einhundert selbstlosen Kulturschaffenden erhalten, die aufgrund der unmoralischen Nutzung des Internets in Sorge sind, dass der Nachwuchs demnächst für sein Geld dauerhaft hart zu arbeiten gezwungen sein könnte und niemand mehr mit einem einzigen Supererfolg für alle Zeiten ausgesorgt haben wird. </p>
<p>Kulturschaffende waren bereits im vorigen Jahrhundert durch das Aufkommen von Kompaktkassetten, Videorecordern, Photokopiergeräten und CD-Brennern vom Ruin bedroht. Als plötzlich jedermann Kopien und Mitschnitte von Rundfunksendungen anfertigen konnte und diese an alle seine Freunde verschenkte, hat das die Kultur zwar beﬂügelt, aber das konnte ja niemand wissen. Das darf sich nicht wiederholen. Diesmal muss der Fortschritt aufgehalten werden. Im 19. Jahrhundert zerstörte die ungehinderte Einführung von Kältemaschinen eine ﬂorierende weltweite Eistransportindustrie, und im 20. Jahrhundert trieb der Verbrennungsmotor zahlreiche Dampfmaschinenhersteller und Pferdezüchter in den Ruin. Weltweit gingen Millionen von Arbeitsplätzen verloren, Aktionäre gingen bankrott. Diese Beispiele zeigen, daß der technologische Fortschritt mit Leichtigkeit höchst erfolgreiche Geschäftsmodelle zerstören kann, was für die Betroffenen sehr unangenehm ist. </p>
<p>Dank Ihres vorbildlichen Einsatzes, Frau Bundeskanzlerin, haben die Chinesen völlig damit aufgehört, einfach etwas zu kopieren, leben im Wohlstand und schützen ihre Bürger vorbildlich vor gefährlichen Inhalten aus dem Internet. Auch England und Frankreich nehmen sich bereits ein Beispiel an China. </p>
<p>In Deutschland dagegen wurden allein im vergangenen Jahr<br />
über 300 Millionen Musikstücke im Wert von 100-200 Millionen Euro illegal aus dem Internet heruntergeladen. Im Durchschnitt hat sich also jeder Bundesbürger einen unrechtmäßigen Vorteil von fast 2 Euro verschafft, zehnmal mehr, als legal verkauft wurde. Welch Wachstum und Wohlstand für Deutschland hätte man mit 100 Millionen Euro mehr in den Händen der Contentindustrie wohl erreichen können?</p>
<p>Die Versuche, dem Verbraucher mit technischen Mitteln unmoralische Handlungen zu erschweren, waren überraschenderweise kontraproduktiv, da offenbar trotz aller Aufklärungsbemühungen nur wenige Konsumenten bereit sind, für defekte Produkte bei eingeschränkter Vielfalt Geld auszugeben, während funktionierende Produkte in voller Vielfalt einfach so aus dem Internet heruntergeladen oder von Freunden kopiert werden können. Aber das Internet wurde schliesslich nicht erfunden, um frei Informationen auszutauschen, sondern schnell viel Geld zu verdienen zu können. </p>
<p>Es kann nicht sein, dass weiterhin alle Bevölkerungsschichten, darunter auch viele mittellose Jugendliche und das sozial Schwache sich für  wenig Geld Kulturgenuss verschaffen und dafür gerade einmal 6.7 Mrd. Euro Rundfunkgebühren, hunderte Millionen an Pauschalabgaben und Milliarden an Mehrwertsteuern auf technische Geräte entrichten? Oder noch schlimmer, sich vielleicht Fernsehaufzeichnungen mit herausgeschnittener Werbung ansehen? Diese existentielle Bedrohung des Nachwuchses unserer Kulturelite ist eine Bedrohung Deutschlands als Kulturstandort, so wie wir ihn kennen. </p>
<p>Was, wenn jeder Film, jedes Musikstück und jedes Buch, das jemals aufgezeichnet wurde, legal heruntergeladen werden könnten, statt kontrolliert vermarktet und rechtzeitig entsorgt zu werden, um Neuem Platz zu machen? Da müsste der Nachwuchs ja bessere Produkte liefern als die Alten, und man müsste selbst entscheiden, was man rezipieren soll, oder sich auf Empfehlungen von Freunden verlassen, statt wie bisher bequem ummarktet zu werden.</p>
<p>Und Sie können es unmöglich zulassen, dass Nachwuchstalente unter Umgehung der etablierten, hoch entwickelten Verwertungskonzerne direkt an den Verbraucher verkaufen. Schliesslich tragen diese Konzerne mit ihren selbstlosen Spenden erheblich zur politischen  Willensbildung in unserem Land bei. Die Musik und Filmindustrie (1,6 bzw. 3 Mrd. € Umsatz) darf nicht weiterhin nur ein Mitesser am Gesäß der IT-Industrie (134 Mrd. €) bleiben, denn sie versorgt viele Stars, die wichtige Multiplikatoren sind und mit denen Sie, Frau Bundeskanzlerin, es nicht nicht verscherzen sollten. Bitte sorgen Sie dafür, das die Contentindustrie sich an prominenterer Stelle im Wirtschaftskreislauf festsetzen und sich ungehindert ausbreiten kann. </p>
<p>Ihre möglicherweise bestehenden Befürchtungen hinsichtlich der Popularität der notwendigen Massnahmen sind verständlich, aber Sie können sicher auch hier erfolgreich auf europäische Richtlinien verweisen, die umgesetzt werden müssen. Erfreulicherweise konnte ja Deutschland bereits dank der kostenlosen Mitarbeit von Konzernvertretern in den Ministerien deutliche Fortschritte bei der Wirtschaftsfreundlichkeit der Gesetze erreichen.<br />
Geistiges Eigentum ist das Öl des 21. Jahrhunderts. Wo kämen wir da hin, wenn jeder Bürger in unserem Land Öl beliebig und zu geringen Kosten vervielfältigen könnte? Wir, das Internet, möchten Sie daher bitten, die Angelegenheit zur Chefsache zu machen, da es wohl derzeit kaum wichtigere Probleme gibt, um die Sie sich kümmern müssten. </p>
<p>In Hoffnung auf ihre Unterstützung und mit freundlichen Grüssen </p>
<p>Das Internet</p></div>]]></description></item>
</channel></rss>
